Am 10.02.1994 wurde mit 10 Gründungsmitgliedern der Erzgebirgische Verein für Arbeitsförderung (kurz: EVA e.V.) gegründet. Es war notwendig in unserer Region für die Sozialarbeit im Frauen- und Jugendbereich einen gemeinnützigen Verein zu gründen. Der Vereinszweck ist, die berufliche und soziale Integration von Erwerbslosen vorrangig Frauen aus besonders benachteiligten Gruppen, wie Langzeitarbeitslose, ältere arbeitslose Arbeitnehmer und junge erwachsene Arbeitslose mit und ohne Berufsausbildung zu fördern. Der Verein initiiert und realisiert Maßnahmen zur Beratung und Betreuung dieser Menschen, die der Vorbereitung und Durchsetzung der sozialen Reintegration bis hin ins Arbeitsleben dienen. Mitglieder des Vereins sind unter anderem Landtagsabgeordnete der CDU und SPD, sowie die Stadt Olbernhau. Frau Inge-Lore Johne übernahm den Vorsitz.

Um den Verein mit Leben zu erfüllen, war die Entwicklung von Projekten und die Zusammenarbeit mit anderen Trägern, die auch für diese Personengruppen eine wirtschaftliche und soziale Hilfe in Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe anboten, unumgänglich. Es galt Kompetenz zu erreichen und Kontakte zu knüpfen. Einstieg dazu war das Modellprojekt „Regionalstelle Frau und Beruf“ ab 01.11.1995 und bedeutete gleichzeitig den Beginn der Entwicklung des Vereins als Projektträger.
Der Vorstand wurde neu formiert. Vorsitzende wurde Frau Renate Frenzel. Unter ihrer Leitung wurden zahlreiche Projekte und AB-Maßnahmen verwirklicht. Hervorzuheben wäre das INTERREG II-Projekt „Erlernen und Pflege traditioneller Handwerkstechniken zur Aufwertung des wirtschaftlichen und kulturellen Umfeldes für den Saigerhüttenkomplex“. In dieser Zeit entstanden Einrichtungen wie z. B. die Münzpräge, die Hüttentöpferei, die Spinnstube, die historische Hüttenschule und der Hüttenladen.
Im Februar 2005 wurde der Vorsitz des Vorstandes von Frau Steffi Kadner übernommen. Auch unter ihrer Leitung wurden und werden Projekte und AB-Maßnahmen erfolgreich durchgeführt.